Im Januar herrscht tiefster Winter und trotzdem sind die Bienen sehr aktiv, sie beginnen, wieder Brut aufzuziehen. Wer im Spätsommer und Herbst bei seinen Bienenvölkern auf folgende Punke geachtet hat, braucht sich jetzt keine Sorgen zu machen:

  1. Stark genug eingewintert (mehr als 5.000 Bienen Ende Oktober)
  2. Niedriger Varroabefall bei der Aufzucht der Winterbienen
  3. Ausreichender Futtervorrat
  4. Eingewinterte Königinnen max. 2 Jahre alt
  5. Junge & helle Waben nicht älter als 2 Jahre

Völker mit diesen Bedingungen werden den Winter überleben, unabhängig davon, wie kalt oder warm er ist. Sie werden sich im Frühjahr zügig entwickeln, egal wie kalt oder warm oder feucht dieses ist. Diese Völker werden schwärmen wollen und im Spätsommer wieder einen hohen Varroamilbenbefall aufweisen und somit wieder gegen diese behandelt werden müssen.

Was ist im Januar an den Völkern zu tun?

Wenn man seine Völker richtig auf die Überwinterung vorberietet hat, so wie oben beschrieben, muss man nichts tun. Ab und zu lohnt sich ein Kontrollgang am Bienenstand, zum Beispiel, ob die Deckel noch auf den Völkern liegen etc., besonders nach einem Sturm.